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CNT Levante: Antwort auf die gelbe CNT bezüglich der IAA

„Wir möchten diese Erklärung beginnen mit dem Hinweis auf die Tatsache, dass die Gewerkschaften in Alcoy, Elda, La Marina Alta, La Plana, La Safor und Sagunto, welche die Regionalföderation Levante der CNT-IAA bilden, letztes Jahr aus der Konföderation ausgeschlossen wurden durch die gelbe [d.h. arbeitgeberfreundliche] CNT, die wir „reine CNT“ – ohne IAA – nennen. In dem Prozess des Rauswerfens wurde gegen die Statuten der CNT weitaus schwerer verstoßen als im Vergleich zu den angeblichen Verstößen, welche als theoretische Begründung für unseren Ausschluss aus der Konföderation angeführt wurden. In diesem Text werden wir jedoch nicht die ungerechte und ungerechtfertigte „Entföderierung“ untersuchen, die wir erfahren mussten. Wir möchten lediglich hervorheben, dass zum Zeitpunkt der „Entföderierung“ unsere Region beschlossen hatte keine öffentliche Stellungnahme abzugeben.

Jedoch können wir nicht stumm bleiben und wegsehen angesichts der aktuellen Erklärung, die die CNT auf ihrer offiziellen Webseite unter dem zynischen Titel „Zur Verteidigung der IAA“ veröffentlicht hat [http://cnt.es/node/11024]. Denn diese Stellungnahme beleidigt, verleumndet und greift die Internationale Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) öffentlich an, der wir moralisch immer angehört haben und immernoch angehören. Wir möchten auf diese Erklärung antworten, welche nicht nur die Mitglieder der IAA angreift, sondern den Anarchosyndikalismus im Allgemeinen, denn die heutige CNT ist traurigerweise nicht länger anarchosyndikalistisch.
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„Keine Herrschaft, keine Autorität“ (IAA)

„Keine Herrschaft, keine Autorität – am Ersten Mai kämpfen wir für mehr

Am Ersten Mai bekommen die Arbeiter*innen überall traditionell beste Grüße im Kampf von anderen Organisationen auf der ganzen Welt geschickt. Viele von ihnen erinnern an den Kampf für den 8-Stunden-Tag, die zu den tragischen Ereignissen [in Chicago] des Jahres 1886 führten. An diesem Ersten Mai möchte das Sekretariat der Internationalen Arbeiter*innen-Assoziation (IAA) jedoch außer den revolutionären Grüßen auch einige Worte darüber verlieren, wofür die Leute, die nach dem Haymarket-Massaker ihr Leben ließen, sonst noch gekämpft hatten.


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Polen: Sozialversicherung erfolgreich eingefordert

In Wroclaw hat die polnische Basisgewerkschaft ZSP-IAA einen Arbeitskampf in einer örtlichen Vorschule gewonnen. Der Eigentümer hatte sich nämlich bisher geweigert Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen. Im letzten Jahr fand die betroffene Kolleg/in heraus, daß bereits seit 2013 keine Beiträge gezahlt worden waren. Aber durch das Eingreifen der ZSP-IAA konnte das Problem schließlich gelöst werden.

Die lokale Gewerkschaftsgruppe ermutigt nun alle Arbeiter/innen, für ihre Rechte zu kämpfen. Und sie betont, dass die Arbeiter/innen selbst die Konsequenzen dafür tragen müssen, falls sie ohne Versicherung eingestellt werden, weshalb es besser ist dagegen anzugehen.

CreativeCommons: BY-NC

Slowakei: Solidaritätsaktion für Puppenspieler in Madrid

Die unter Terrorvorwürfen in Madrid festgenommenen „Puppenspieler von Unten“ sollen bedingungslos freigelassen werden, forderten Anarchosyndikalist/innen der slowakischen IAA-Sektion „Priama Akcia“. In Bratislawa und Kosice protestierten sie vor den spanischen Konsulaten.

http://www.priamaakcia.sk/World-Puppetry-Day-in-the-shadow-of-repressions-.html

Priama Akcia Soldiarität für \"Puppenspieler von Unten\"

Siehe auch:
„Solidarity with the Puppeteers from Below: The State is the Biggest Terrorist“

http://iwa-ait.org/content/solidarity-puppeteers-below-state-biggest-terrorist

Australien: ASF-IAA unterstützt Flüchtlinge

Die Gewerkschafter/innen der Anarcho-Syndicalist Federation (ASF-IAA) planen, landesweit die Versorgung von Flüchtlingen zu unterstützen. Diese sollen in Abschiebelagern auf den pazifischen Inseln Nauru und Manus (Papua Neu-Guinea) unbefristet eingesperrt werden.

Es gibt zahlreiche Berichte über die menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden Bedingungen, denen die Männer, Frauen und Kinder in den Sammellagern ausgesetzt sind, wo es immer wieder auch zu sexualisierten Gewalttaten kommt.

Die australische Sektion der Internationalen Arbeiter/innen-Assoziation (IAA) will konkret die Versorgung von hunderten Flüchtlingen mit Nahrung und anderen lebensnotwendigen Dingen unterstützen. Aber auch friedliche, direkte Aktionen im Konsens mit den Mitgliedern der betroffenen Gemeinden sollen stattfinden, um die Abschiebungen zu verhindern.

Bereits letztes Jahr beteiligte sich die ASF-IAA an antirassistischen Protesten gegen „Reclaim Australia“ und die „United Patriots Front“.

Quelle: https://www.facebook.com/anarchosyndicalistfederation/

Spanien: Boykott und Repression bei Corte Ingles

Die Gewerkschaft CNT-IAA Barcelona und die Libertäre Aktion aus Sants (Acció Llibertària) haben Anfang November eine Boykottkampagne gegen die Kaufhauskette El Corte Ingles gestartet.

Der Boykott ist eine Antwort auf die andauernde Repression gegen Teilnehmer/innen des Generalstreiks vom 29. März 2012, der sich gegen die Verschlechterungen der „Arbeitsmarkt-Reform“ richtete. Einem Mitglied von CNT und Libertärer Aktion drohen nun fünf Jahre Haft und das Unternehmen fordert 8.500 Euro Schadensersatz wegen der Streikaktionen. Außerdem haben Beschwerden über die Arbeitsbedingungen und der Sexismus in der Kaufhauskette zu der Entscheidung beigetragen. Auch die frühere Teilnahme mindestens einer der Direktoren in der faschistischen Falange wird thematisiert. Der Boykott wurde zwar in Barcelona ausgerufen, hat sich aber schnell im ganzen Land ausgebreitet und die CNT organisiert Protestkundgebungen in mehreren Städten.

Foto: CNT-IAA Alicante, http://www.cnt.es

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Spontandemo nach Brandanschlag in Köln-Mülheim

In der Nacht zum 03.01.2016 wurde eine Flüchtlingsunterkunft im Kölner Stadtteil Mülheim mit bengalischen Leuchtfackeln angegriffen,wobei eine Scheibe zu Bruch ging. Mindestens eine Person wurde durch Schnittwunden verletzt, aber es kam wohl zu keinem Brand. In der Nähe des Übergangsheims an der Schönrather Straße wurden zwei verdächtige Männer (21 und 25 Jahre) von der Polizei festgenommen und am folgenden Abend dem Haftrichtet vorgeführt.

Da von einem fremdenfeindlichen Hintergrund auszugehen ist, haben sich Sonntagmittag etwa 400 Menschen spontan zu einer Demonstration gegen Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt zusammengefunden. Nach improvisierten Redebeiträgen am Wiener Platz zogen sie durch den Stadtteil, auch über die vom Nagelbombenanschlag des „NSU“ geplagte Keupstraße. Vorbei ging es am Bahnhof Mülheim und dem Flüchtlingshotel in der Frankfurter Straße, danach löste sich der Protestzug ohne Zwischenfälle am Wiener Platz wieder auf.

Fluechtlinge willkommen

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Köln: Protest gegen den Knast

Eigendlich findet in Köln, wie auch in anderen Städten, zum Jahreswechsel eine Demonstration rund um das örtliche Gefängnis statt. Doch nach den schlechten Erfahrungen mit staatlicher Repression gegen diese rechtzeitig angemeldeten Kundgebungen hatte das Autonome Knastprojekt den Aufruf „Silvester zum Knast – auch ohne Erlaubnis der Bullen“ verfasst, der von mehreren antiautoritären Gruppen unterstützt und übernommen wurde. Auch Mitglieder des Anarchosyndikats waren wieder dabei und beteiligten sich an den Aktionen.

JVA Köln-Ossendorf

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