Kolumbien: Hilfe für die Erdbeben-Opfer

Die anarchosyndikalistischen Genoss*innen der ULET-IAA haben nach dem schweren Erdbeben mit Hunderten Toten und Tausenden Verletzten spontane Hilfe organisiert. Die nordwestlich gelegene Region Chocó war von dem starken Beben der Stärke 7,4 am 10. August besonders zerstört worden.


Nach dem Erdbeben zeigte sich, dass die staatlichen Institutionen der Bevölkerung vor Ort keine angemessene Hilfe geboten hat. Daher mussten sich die Menschen selbst helfen und ihre Ortschaften nach Überlebenden und Verletzten durchsuchen, um schnellstmöglich mit der Beseitigung der Trümmer und dem Wiederaufbau beginnen zu können.

Die Basisgewerkschaft ULET, die aus Studierenden und Erwerbstätigen besteht, hatte zur Gründung eines Wiederaufbau-Kollektivs eingeladen, das nach Beatriz Eugenia Sandoval Sáenz benannt wurde, einer anarchistischen Studentin, die 1991 auf einer Demonstration durch staatliche Gewalt ermordet wurde.


Mehrere regionale Gruppen der ULET und Einzelpersonen haben daraufhin mit solidarischen, direkten Aktionen angefangen, lokale Gemeinschaften in Chocó und dem Cauca-Tal zu unterstützen. Gemeinsam mit den Bewohner*innen versuchen sie impsovisierte Lösungen für kurzfristige Unterkünfte zu finden, um dabei zu helfen, die Folgen des Erdbebens zu überwinden.

Sie sind davon überzeugt, dass nur durch die gegenseitige Hilfe die Bevölkerung sich aus der Not retten kann. Dafür rufen sie zur Mitarbeit auf, aber auch zum Spenden von Nahrung, Medikamenten, Material und Geld. Dazu haben sie das Paypal-Konto der kolumbianischen Ernährungswissenschaftlerin Astrid Gil Barrera (@alimentandofuturo) als Spendenmöglichkeit angegeben:
https://www.paypal.com/paypalme/alimentandofuturo

Kontakt:
Unión Libertaria Estudiantil y del Trabajo (ULET)
– Internationale Arbeiter*innen-Assoziation (IAA)
https://www.uletsindical.org/contactanos/

(Standbild-Fotos eines Instagram-Videos der ULET-IAA)

CC: BY-NC